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Wieder einmal hatten wir Gelegenheit, ein Werk der deutschen Luftfahrtindustrie zu besichtigen. Unser Weg führte diesmal in eine süddeutsche Produktionsstätte der Dornier-Werke G. m. b. H., die bei Kriegsbeginn auf ein erfolgreiches 25jähriges Bestehen zurückblicken konnte). Schon von weitem verrät immer stärker werdendes Motorengeräusch, das von Erprobungs- und Abnahmeflügen herrührt, eine der bedeutendsten Anlagen der Flugzeugproduktion. Wie sieht es heute nach einjähriger Kriegsdauer in dieser Flugzeugschmiede aus? Wie steht es in Wirklichkeit um die von englischen "Propagandisten" viel gebrauchten Argumente, unser Material sei knapp und minderwertig? Selbst ohne sich augenscheinlich von der Haltlosigkeit dieser Behauptung durch eine Besichtigung zu überzeugen, kann man durch eine einfache Überlegung diese "Propaganda" widerlegen, mit der lediglich das englische Volk beruhigt und irregeführt werden soll. Bei Kriegsausbruch war unser gesamter Bedarf an Baustoffen für alle Gebiete der Kriegsführung auf Grund einer bis ins kleinste reichenden Gesamtplanung auf Jahre hinaus sichergestellt.
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